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 Maltesisches Weltkulturerbe
torsten Offline

Großmeister

Beiträge: 386

29.10.2008 09:48
Museen auf Malta Antworten
Museen auf Malta

Wer sich auf Malta für die bewegte Geschichte der Insel interessiert, sollte einige der zahlreichen Museen besuchen. Dort gibt es das “Museum of Archaeology“, das archäologische Nationalmuseum. Hier befinden sich Funde aus den Tempelanlagen der Insel, unter anderen verzierte Felsblöcke, Tonscheiben und die berühmte Skulptur “Sleeping Lady“.

Das Museeum Gozo stellt Fundstücke aus Neolithikum bis zur Bronzezeit aus. hier werden auch Relikte der Phönizier und Römer gezeigt, sowie Fundstücke aus dem Mittelalter und der Zeit der Malteser.Im Naturgeschichtliches Museum kann man die verschiedenste Tiere und Pflanzen sehen.

Von über 3500 Vögel, 200 Säugetiere, Fische, Muscheln und eine Sammlung verschiedener Fossilien, bis hin zu den Insekten der Insel, wird hier alles ausgestellt. Das Museum der Naturwissenschaft stellt zum Beispiel 35 Millionen Jahre alte Fossilien von Meerestieren aus. Hier kann man auch Stalagmiten und Stalaktiten aus den Gozos Höhlen bewundern.

Auch die Höhle von Ghar Dalam ist eine Sehenswürdigkeit. Hier befinden sich Knochenfunde von Zwergelefanten und anderen ausgestorbenen Tieren. Zu den Museen auf Malta gehört auch ein Spielzeugmuseum, das nicht nur Kinder anzieht, sondern auch Sammler die die bis zu 200 Jahre alten Puppen bewundern. Im Folkloremuseum sieht man Kleider, Werkzeuge und Alltagsgegenstände aus alten Zeiten.

In einem Gebäude von 1570 befindet sich das Kunstmuseum "Museum of Fine Arts". Hier findet man unter anderem Werke von Zahras, Favrays und Pretis. Nach den Zweiten Weltkrieg haben auch viele maltesische Künstler dort ausgestellt.

Interessant sind auch die kirchlichen Museen. In den Kathedralen von Mdina kann man zum Beispiel Schnitte von Albrecht Dürer bewundern. Oder in Victoria werden ca. 2000 Ausstellungsstücke gezeigt, darunter sind viele Dokumente der Kirche und eine große Anzahl alter Gewänder von bedeutenden Kirchenoberhäupter.

Auch Museen wie im Großmeisterpalast, Gefängnismuseum, Römische Villa und der Multivisonsshows sind auf Malta eine Besichtigung Wert.


Hier findet Ihr die wichtigsten Museen auf Malta


Hier weitere interessante Museen:



Archäologisches Museum



Das Archäologische Nationalmuseum liegt in der Hauptstadt La Valletta. Hier sind die meisten historischen Funde der Inseln aufbewahrt. Die meisten Funde stammen aus der prähistorischen Zeit um ca. 5.200 bis 2.500 v. Ch. Das Museum ist in der ehemaligen “Auberge de Provençe“ untergebracht, einem der ersten und bedeutendsten Gebäude aus der Barockzeit im 16. Jahrhundert. Erbaut wurde die Auberge wahrscheinlich von Gerolamo Cassar.

Am beeindruckendsten ist das große Obergeschoss mit wunderbarer Holzdecke und reich bemalten Wänden. Es ist eines der besterhaltendsten Gebäude der Ritterzeit. Das Gebäude diente ursprünglich den provençalischen Rittern und wurde nach Abzug des Ordens von den Franzosen weiter verwaltet während derer kurzen Besatzung.

Unter englischer Herrschaft diente es mehren Zwecken wie z. B. der Unterbringung des Militärs und wurde 1958 als Museum eingerichtet.

Zunächst befand sich hier das archäologische sowie das der Feinen Künste, letzteres ist jedoch in ein anderes umgesiedelt worden.

In den ersten Räumen befinden sich Ausstellungsstücke der ersten Menschen auf den Inseln bis zur Tempel-Periode. Aus dieser Zeit stammen Oxidan-Werkzeuge und die roten Skorba-Figuren, Vorbild der späteren Tempelfiguren. Die Haupthalle des Archäologischen Nationalmuseums ist den Tempelausgrabungen gewidmet, insbesondere den grossen Statuen und Altarblöcken von Tarxien.

Weiterhin gibt es Veranschaulichungen von Tieren, Tempelmodellen und einigen menschlichen Figuren. Im letzten Raum werden Tonarbeiten aus der Tempelperiode gezeigt sowie Werkzeuge aus Flintstein und Oxidan, reich verziert und sehr gut aufzeigend wie künstlerisch und raffiniert die prähistorischen Menschen schon arbeiteten.

Das Archäologische Nationalmuseum von Malta ist der ideale Ort, um einen Einblick in die Tempelkultur und in die Geschichte Maltas zu bekommen.




Lascaris War Rooms Museum



Das Museum Lascaris War Rooms befindet sich in Maltas Hauptstadt Valletta, unterhalb der Grünanlagen des Barrakka Gardens, etwa auf Meerhöhe. Zum Ausstellungsgelände gelangt man ausgehend von der St. Ursula Street und weiter über die Battery Steps. Seinen Namen verdankt das Museum Lascaris War Rooms dem Erbauer der ursprünglichen Festungsanlage Juan de Lascaris-Castellar.

Die hohen Stein- und Erdschichten machen die Festung besonders sicher gegen Luftangriffe. Diesen Umstand nutzten im Anfangsstadium des Zweiten Weltkrieges die britischen Truppen und bauten die Tunnelgänge aus dem 17. Jahrhundert zu Befehlsständen um.

Die zweite große Belagerung zu Wasser und aus der Luft traf Malta völlig unvorbereitet. Während 3000 Angriffen der deutschen und italienischen Truppen wurden auf der Insel 35 000 Häuser zerstört. In den Räumen des heutigen Lascaris War Rooms Museum leiteten Kommandanten wie Montgomery oder Eisenhower die Operationen, welche zur ersten Invasion des besetzten Europas führten.

Die Bunkerräume sind nahezu in ihrem Originalzustand erhalten geblieben und bieten dem Besucher des Museums Lascaris War Rooms auf Malta einen realistischen und nachvollziehbaren Einblick in die Geschichte. Am Eingang des Museums erhält jeder Besucher einen Walkman, der ihn wahlweise auf Deutsch oder Englisch mit den nötigen Hintergrundinformationen versorgt und durch die Räume des Ausstellungsgeländes führt.

Der Kampf um Malta in den Jahren 1940 bis 1943 ist anhand lebensgroßer Figuren und originalgetreuen Einrichtungsgegenständen realistisch nachempfunden. Graphiken, Modelle und Diaporamen helfen das geschichtliche Verständnis weiter zu vertiefen.

Das Museum Lascaris War Rooms auf Malta ist Montags bis Freitags von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt pro Person 1,50 Euro. An gesetzlichen Feiertagen haben die Museen und Gedenkstätten Maltas geschlossen.




National Museum of Fine Art



Der extravagante Rokokopalast, das National Museum of Fine Art Malta, in Valletta, besticht durch seine jahrhunderte alte Geschichte. Es gehört nicht nur zu den ältesten Häusern, 1571, sondern ist auch in seiner baulichen Substanz von allerhöchstem Reiz.

Mit Abbildungen maltesischer Künstler. Das elegante Treppenhaus, bis hinunter in den Keller. Anstriche, Rüstungen, Münzen und wertvolles Silber, welches Napoleon vermisste. Das National Museum of Fine Art lässt also erahnen wie wohlhabend seine Besitzer einst waren. Das National Museum of Fine Art Malta beherbergt nicht nur Erinnerungsstücke aus der reichhaltigen Geschichte der einstigen Ritter, sondern auch die barocke Malkunst Mattia Pretis, aus dem 17. Jahrhundert, wie das "Martyrium von St. Catherine von Alexandria" oder "Ablehnung von Peter".

1760 wurde das heutige Museum of Fine Art Malta zu einem Palazzo für einen Ritter umgebaut und 1821- 1961 war es des Haus des britischen Marineoberbefehlshabers der Mittelmehrflotte, bevor es 1974 endlich das Museum of Fine Art Malta wurde und zu einem besonderen Anziehungspunkt in der Nordostecke der Stadt Malta, der Valletta.

Herausragend ist eine Pflastergruppe durch Antonio Sciortino, die „arabischen Pferde“, und aus dem 19. Jahrhundert ein Selbstporträt durch Guiseppe Grech und Ikonen aus dem Vierzehnten Jahrhundert. Das National Museum of Fine Art Malta lebt und beherbergt Maltas künstlerische Elite.

Ein Besuch ist für kunstinteressierte Besucher ein Glanzpunkt, zeigt er doch in prachtvoll ausgestatteten Räumen Maltas Kunstgeschichte aus vielen Jahrhunderten, und wechselvoller Geschichte, in nur einem Palast.




St. Johns Museum



Das St. Johns Museum auf Malta ist mit der St. John's Cathedral verbunden. Die St. Johns Cathedral ist das erste vollendete Gebäude des Hochbarocks und ist ein Symbol für die Rolle der Erbauer, der Ritter des St. Johns (Heiligen Johannes) Ordens dar.

Die Kathedrale ist ein Beispiel der maltesischen Militärarchitektur und bietet außerordentlich aufwendig geschnitzte Steinwände des Künstlers Mattia Preti und Malereien und Altare aus Stein mit Szenen aus dem Leben des Heiligen Johannes. Ebenso sind in der Kathedrale berühmte Darstellungen der Enthauptung von Johannes des Täufers durch den Künstler Caravaggio beherbergt.

Eine weitere Funktion der Kathedrale ist die Funktion eines Schreins der Ritter. Es wurden zahlreiche Söhne europäischer Adelsfamilien aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhundert in ihr bestattet. Der Bodenbelag besteht aus den aufwendig gearbeiteten Grabplatten, die mit Marmor durchsetzt sind. Außerdem ist die Kathedrale auch eine Ruhestätte von Jean Parisot de la Vallette, dem Gründer von Valletta.

Heute hat die St. Johns Cathedral die Funktion eines Museums und ist auch als St. Johns Museum auf Malta bekannt.

Das St. Johns Museum auf Malta hat Montag bis Freitag von 09.30 bis 16.30 Uhr und Samstag von 09.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Die Eintrittskarte für Erwachsene kostet kosten 2,50 LM, bzw. knappe 5,80 Euro. Wer sich vorab telefonisch informieren möchte, kann unter der Telefonnummer (+356) 21220536 das St. Johns Museum erreichen.




Typewriter Museum



Malta ist für viele Urlauber das Synonym für farbenprächtig blühende Blumenhaine und endlose granitfarbene Strände. Doch Malta bietet noch weitaus mehr! In seiner Hauptstadt, Valletta, findet der Reisende eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art. Hier inmitten von alten, urigen Straßen und außergewöhnlichen architektonischen Meisterwerken wie der St. John's Co-Kathedrale oder des Großmeisterpalastes liegt das Typewriter Museum.

Hier können Sie hautnah in die faszinierende Geschichte des alten Seefahrerparadieses und seiner Typwriter eintauchen. Entdecken Sie die Vielgestaltigkeit von Schreibmaschinen in all ihren Ausführungen und Modellen.

Greifen Sie auch selbst auf dieses Handwerk zurück und probieren Sie verschiedene Modelle aus, eine breite Palette bietet Ihnen Gelegenheit dazu. Wie Sie sich auch entscheiden, Sie werden überrascht sein, wie sich auch im Typwritting die Geschichte und die Forschung ständig weiterentwickelt hat! Ein anderes Highlight des Typwriter Museum ist das Gebäude an sich.

Wie auch das übrige Valletta in einer traumhaften Kulisse zwischen den wolkenlosen Horizont und dem azurblauen Meer eingebettet ist, so passt sich auch das Typwriter Museum diesen Panorama an und trägt damit zum klassisch maltesischen Stadtbild bei.

Grünende Gärten, liebevoll gestaltete Blumenanlagen und kleine Geschäfte benachbaren das Typwriter Museum und laden nach den historischen Ausflug in die Geschichte der Schreibmaschine und ihrer Benutzer zum Ausruhen mitten in der Altstadt Vallettas ein. Genießen Sie dabei die kleinen Köstlichkeiten des Inselparadieses und erleben Sie das turbulente Leben der Einwohner.

Also lassen Sie sich verzaubern und besuchen Sie das Typewriter Museum!











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